Fischerhaus Tümmler


Home

Lage
Appartements
Preise
Paul und sein Krabbenkutter
Ediths Garten
Kontakt / Impressum
Fotos Was die Presse schreibt
 


Bitte wählen Sie:
Krabbenfang
Was die Presse schreibt

 


AUSZUG AUS : „FISCH - Was Sie schon immer wissen wollten. Eine Broschüre des
Fisch-Informationszentrums“, 2003, ISBN 3-00-011873-X


(...)„Als ich meinen ersten Fisch an Bord zog, war ich gerade vier Jahre alt”, erinnert sich Nordsee-Kutterfischer Paul Walter. Mit seinem Vater
fuhr er damals vom Lister Hafen auf´s Meer hinaus. Bis zu zehn Zentner Schollen hatten sie pro Tag im Hol, ganz zu schweigen von Seezunge und Makrele, dazu körbeweise Nordseekrabben. Dass Walter später einmal selbst die Netze auswerfen würde, da gab es nicht den geringsten Zweifel:
„Es ist einfach herrlich, wenn du mit dem Kutter in die aufgehende Sonne fährst, über dir die schreienden Möwen, unter dir das schäumende, lebendige Wasser...und wenn du dann einen guten Fang machst, das Gefühl ist einfach unübertroffen!”

Das große Geschäft ist mit der Küstenfischerei heute kaum noch zu machen. Kein Wunder, dass es auf der Insel Sylt nur noch wenige Vollerwerbsfischer gibt.

„Nach zwölf Stunden See hat man vielleicht 50 bis 60 Pfund Nordsee-krabben im Korb. Dann wird der Fang gelöscht, der Fischraum geschrubbt, frisches Eis muss auf den Kutter....da kommen pro Woche gut und gerne 100 Arbeitsstunden zusammen.” Schrumpfende Fischbestände haben außerdem zu verschärften Auflagen geführt.

„Früher waren wir nur von Wind, Wetter und unserem Fangglück abhängig. Heute gibt es fast mehr Aufsichtsbehörden als Fischer”, schmunzelt Walter, „aber Recht haben die schon. Lieber etwas weniger fangen und dafür das ökologische Gleichgewicht bewahren. Schließlich hängt vom Schutz der Meere und ihrer Bewohner auch unsere berufliche Zukunft ab.”(...)